TimeSlips ist eine Methode, die in den USA für Menschen mit Demenz entwickelt wurde und überwiegend in Museen praktiziert wird.

Geschichten werden immer und überall erzählt. Das Erzählen ist eine uralte Kommunikationsform der Menschheit, um Wissen und Werte weiterzugeben.

Die Senioren bekommen ein Bild in die Hand und der Moderator stellt dazu offene Fragen. Der Moderator wiederholt die Antworten und diese werden dann von dem Erzähler (Schreiber) wörtlich aufgeschrieben. Anschließend werden die Antworten zu einer Geschichte verbunden und der Gruppe präsentiert.

Die Methode „TimeSlips“ lädt dazu ein, dass Senioren sich mitteilen und mit anderen über den Inhalt der Geschichte verbinden.
Es entsteht kein Druck, weil die Senioren nicht gefordert sind Persönliches aus der Vergangenheit zu erzählen. Sie können frei assoziieren und ihren Gedanken freien Lauf lassen.


Menschen mit Demenz erfinden Geschichten weil:

 
  • ein Bild sie neugierig macht
  • sie miteinander ins Gespräch kommen
  • sie kreativ und spontan sein können
  • es aktiviert und geistige Anregungen gibt
  • Erlerntes weitergegeben wird
  • weil innere Bilder mit einfließen können

TimeSlips ist keine Übung oder Erinnerungsarbeit, sondern Kreativität, Kommunikation und Wertschätzung.

Angehörige sind immer herzlichst eingeladen mitzuspielen oder zuzuschauen.






TimeSlips - kreatives Geschichtenausdenken mit Menschen
mit Demenz