Workshops für Lehrer und Schüler

Das soziale Zusammenleben in der Schule bringt eine Vielzahl von Themen, Konstellationen und Konflikten mit sich, die für die Schülerinnen und Schüler oftmals größere Bedeutung haben als der Wissenserwerb.
Beziehungen und Konflikte, ob auf dem Schulhof, dem Schulweg, mit Freunden, in der Clique oder in sozialen Netzwerken sind Herausforderungen, denen sich die Kinder und Jugendlichen tagtäglich stellen müssen.

Die Schule spielt dabei als Ort zum Erwerb sozialer Schlüsselkompetenzen eine zentrale Rolle. Erfahrbar und erlernt werden hier u.a.:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Umgang mit Wut, Aggressionen und Gewalt
  • Fähigkeit, die Sichtweisen und Interessen anderer zu berücksichtigen
  • Kooperationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit

Improvisationstheater kann in allen Schulformen und Jahrgangsstufen eingesetzt werden. Der Stellenwert der Vermittlung von Sozialkompetenzen in der Schule ist mittlerweile anerkannt und inzwischen gibt es fast überall Programme und Strukturen, die z.B. der Gewaltprävention dienen. Improvisationstheater kann hier neue Impulse setzen.


Workshops für Erzieher und Sozialpädagogen


Mit dem Improvisationstheater können soziale Themen anschaulich in die sozialen Bereiche gebracht werden, z.B. Abgrenzung, Ausgrenzung, Präsenztraining, Sensibilisierung der Körpersprache, Reflektieren der Auslöser von Aggressionen und das Nachvollziehen der Täter-Opfer Rolle.
Improvisationstheater ist die Idee des Augenblicks. Alles was geschieht entsteht aus dem Moment heraus. Es ist die Begegnung mit dem eigenen schöpferischen Potential in Gestaltung sozialer Situationen.
Die pädagogische Zielsetzung ist die verbesserte Wahrnehmung der eigenen Gefühlswelt, von Status, Spontanität sowie das Erlernen sozialen Handelns (Empathie, Identitätsdarstellung und Toleranz von Andersartigkeit). Beispiele des Einsatzes von Improvisationstheater in Feldern der sozialen Arbeit sind:
Improvisationstheater als Angebot der Schulsozialarbeit, in der offenen Jugendarbeit, im Hort, in der Arbeit mit jungen Erwerbslosen und in sozialen Trainingskursen u.s.w..



Improvisationstheater als Unterrichtsmethode zur Förderung
sozialer Schlüsselkompetenzen in der Schule und
in der sozialen Arbeit